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Informationen über ein PfändungsschutzkontoSeit 01.07.2010 besteht für jeden Kontoinhaber in Deutschland die Möglichkeit, sein normales Girokonto in ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umzuwandeln und somit einen bestimmten Basis-Pfändungsschutz in Höhe von 985,15 Euro für Einzelpersonen in Anspruch zu nehmen. Somit können eventuelle Gläubiger das eigene Konto lediglich bis zu der oben genannten Summe pfänden, denn diese wird dem Kontoinhaber von der jeweiligen Bank auf jeden Fall ausgezahlt, solange der Kontostand dies hergibt. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob ein P-Konto auch während einer Verbraucherinsolvenz hilft und wie sich eine solche Regelung letztlich auswirkt. Nachfolgend soll dieser Frage etwas genauer auf den Grund gegangen werden, so dass Betroffene sich ein Bild von der Materie machen können. Eine Verbraucherinsolvenz dient der Entschuldung der Betroffenen

Wer eine Verbraucherinsolvenz anmeldet, tut dies in der Regel, um nach einer Dauer von 6 Jahren von der sogenannten Restschuldbefreiung profitieren zu können. In dieser Zeit kümmert sich ein Insolvenzverwalter um die Verteilung der über den Pfändungsbetrag hinausgehenden Beträge an die einzelnen Gläubiger, so dass dem Schuldner lediglich ein Mindestbetrag bleibt. Grundsätzlich ist es während einer Verbraucherinsolvenz möglich, sein normales Girokonto in ein P-Konto umzuwandeln, wobei nicht einmal eine Bescheinigung vom Insolvenzverwalter benötigt wird. Um generell Girokonto Gebühren einzusparen hilft Ihnen die Seite Girokonto-Anbieter.de.

Das P-Konto ist insolvenzfest

Auch wenn sich aus der Nutzung des P-Kontos keine finanziellen Vorteile ergeben, so kann der Kontoinhaber auf diese Weise zumindest dafür sorgen, dass er für die Nutzung des pfändungsfreien Betrags keine Freigabe vom Insolvenzverwalter benötigt. Auf diese Weise stellt das P-Konto also eine gute Hilfe dar, auch während einer Verbraucherinsolvenz ein Stück seiner finanziellen Selbständigkeit zu bewahren. Der Betrag, über den man während eines solches Verfahrens frei verfügen kann, erhöht sich dadurch jedoch nicht, sondern der Zugang wird lediglich erleichtert.

Das P-Konto stellt eine generelle Verbesserung des Pfändungsschutzes dar

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass das P-Konto auf jeden Fall eine interessante Verbesserung beim Pfändungsschutz darstellt, weil der pfändungsfreie Betrag automatisch zur Verfügung steht und man somit zunächst nicht in die Situation gerät, seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten zu können. Für die Verbraucherinsolvenz stellt das neue Konto hingegen nur eine Detailverbesserung dar, denn finanzielle Vorteile lassen sich auf diesem Weg nicht generieren, sondern man kann lediglich selbständiger über den pfändungsfreien Betrag verfügen. Da jedoch ab dem Jahr 2012 der Pfändungsschutz des eigenen Kontos nur noch über das sogenannte P-Konto funktioniert, ist es auf jeden Fall angebracht, diesen Schritt durchzuführen.

Bild: Dmitriy Melnikov – FotoliaSimilar Posts:

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