Wer sich hoch verschuldet hat und nicht über genügend Geld verfügt, um alle seine überfälligen Rechnungen zu bezahlen, sieht oft keinen anderen Weg, als Privatinsolvenz zu beantragen. Dabei sollte er jedoch wissen, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, die Insolvenz zu vermeiden und die eigenen Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Die Verbraucherinsolvenz ist mit der Privatinsolvenz gleichzusetzen. Hier läuft die Insolvenz nicht über einen Betrieb oder ein Unternehmen, sondern über eine natürliche, also private Person. Mit dieser Verbraucherinsolvenz soll den Gläubigern ein gewisser Beitrag ihres Geldes, wieder zurückerstattet werden. Die Verbraucherinsolvenz kann aber nur für Personen geltend gemacht werden, die keine selbstständige Tätigkeit ausüben. Befindet oder befand sich eine Person in einer selbstständigen Tätigkeit, kann nicht die Verbraucherinsolvenz eintreten, sondern es tritt ein anderes Gesetz in Kraft.
In der heutigen Zeit, in der alles teurer wird, kann es leicht passieren, dass einem die Schulden über den Kopf wachsen. Dabei muss man nicht einmal den Arbeitsplatz verlieren, um in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. 
In der heutigen Zeit lauern überall materielle Verlockungen, die dem Verbraucher bei Unachtsamkeit in die Schuldenfalle reißen können. High-End-Elektronik, innovative Autos, eine schicke Wohnung und passende Einrichtung sowie Markenkleidung zählen zu den Must-haves, auf die heute kein moderner Mensch mehr verzichten möchte – schließlich ist es wichtig, mithalten zu können. Teure Freizeitaktivitäten wie Kino etc. sind dabei noch nicht einmal eingerechnet.